Therapie Angebote, Praxis Psychotherapie Monschau

Vitamin D

Vitamin D, das Sonnenhormon, ist an vielen wichtigen Stoffwechselprozessen beteiligt, seine Rezeptoren befinden sich auf fast allen Zellen unseres Körpers. Es ist beteiligt an der Stabilisierung des Kreislaufsystems, senkt den Blutdruck, vermindert das Risiko einer Arteriosklerose, stärkt das Immunsystem und fördert die Funktion von Muskulatur und Nervensystem. Aufgrund unserer modernen Lebensweise, geringer Sonnenexposition und unzureichendem Vitamin-D Gehalt unserer Nahrung leiden ca. 70% der Menschen in unseren Breiten an einem Vitamin-D Mangel. Für eine ausreichende Versorgung des Körpers sollte der Vitamin-D Spiegel bei 30 bis 60 ng/ml liegen, bei bestimmten Erkrankung werden sogar deutliche höhere Spiegel empfohlen.

Aufgrund der vielfältigen positiven Erfahrungen mit der Vitamin-D Therapie insbesondere bei depressiven Verstimmungen, Unruhe, Schlafstörungen, Müdigkeit, Erschöpfung, Muskel- und Gelenkbeschwerden, Allergiebereitschaft und Infektneigung biete ich in meiner Praxis die Möglichkeit der Vitamin-D Spiegelbestimmung und therapeutischen Behandlung mit Vitamin D auf privatärztlicher Basis an.

Weiterführende Fachinformationen finden Sie auf folgenden Seiten:

www.vitaminDelta.de
www.Vit-D.info
www.sonnenexperten.de

Mikronährstoffe

Die Mikronährstoffmedizin befasst sich mit der Verbesserung und Erhaltung der Gesundheit sowie der Behandlung von Krankheiten durch Stoffe, die natürlicherweise im menschlichen Körper vorkommen. Zu den Mikronährstoffen gehören Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe, aber auch sekundäre Pflanzenstoffe, essentielle Fettsäuren, Aminosäuren und Enzyme. Daneben werden auch zunehmend komplexe Kohlenhydrate und Bestandteile der Darmflora, des sog. Mikrobioms, therapeutisch eingesetzt.

Für eine gesunde Funktion benötigen auch Gehirn und Psyche ein ausreichendes Angebot bestimmter Nährstoffe. So erfordert die Bildung der Neurotransmitter Serotonin, Melatonin und Dopamin, deren Ungleichgewicht bei Depressionen, Ängsten, Schlafstörungen, Suchterkrankungen und funktionellen Darmbeschwerden eine Rolle spielt, ein bestimmtes Angebot von Vitaminen des B-Komplexes, z. B. Vitamin B1, B6, B12, und Folsäure (B9), Spurenelementen wie Zink, Selen, Eisen sowie Mineralien wie Magnesium. Auch die essentielle Fettsäure Omega-3 ist für eine gute Funktion des Gehirns unerlässlich. Häufig wird dieser Nährstoffbedarf jedoch nicht ausreichend gedeckt. Gründe hierfür sind eine oft unzureichende Zufuhr durch einseitige Ernährung oder aber erhöhter Verbrauch durch vermehrten Stress, Alkoholkonsum oder Medikamente.

In meiner Praxis biete ich Ihnen ausführliche Informationen und Beratung hinsichtlich der therapeutischen Möglichkeiten der Mikronährstofftherapie bei psychischen Erkrankungen an. Auch die Betrachtung der Ernährungsgewohnheiten bzw. die Bedeutung einer Ernährungs-umstellung findet hierbei Berücksichtigung. Da die Qualität der Mikronährstoffe, die genaue Kenntnis der Wirkmechanismen und eine ausreichende Dosierung für den Therapieerfolg wichtig sind, rate ich von einer Selbstmedikation in diesem Bereich ab. Um eine bedarfsgerechte Therapie, ohne Über- oder Unterdosierung zu gewährleisten, können u. U. auch Laborkontrollen erforderlich werden.

Gerne berate ich Sie in einem ausführlichen Gespräch über die skizzierten Möglichkeiten und stelle Ihnen individuelle Therapiepläne auf privatärztlicher Basis zusammen.

Weiterführende Fachinformationen finden Sie auf folgenden Seiten:

www.vitamindoctor.com
www.mikronaehrstoff.de

Natürliche Hormontherapie

Im weiteren Sinn gehören auch Hormone zu den Mikronährstoffen. Zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten konnten in den letzten Jahren das enge Zusammenwirken von Nervensystem, Immunsystem und Hormonen als Signalbotenstoffe belegen. Besondere Bedeutung kommen hierbei den Hormonen der Schilddrüse, der Nebenniere und deren übergeordneten zentralen Steuerungsorganen Hypophyse und Hypothalamus sowie den Hormonen der Geschlechtsdrüsen zu. Durch den Prozess des biologischen Alterns, schweren körperlichen Erkrankungen und vor allem auch anhaltendem Stress kommt es häufig zu einem erhöhten Verbrauch oder aber unzureichender Neubildung dieser wichtigen Signalbotenstoffe. Symptome wie Abgeschlagenheit, Schlafstörungen, Tagesmüdigkeit, Infektneigung, Leistungsknick, Gewichtszunahme oder -verlust, Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen, Ängsten, innerer Unruhe und Gelenkbeschwerden können Folgen sein. Insbesondere den Nebennieren, wo die für das Überleben wichtigen Hormone Adrenalin, Noradrenalin, Cortisol und in geringem Umfang auch die Geschlechtshormone Östrogen, Progesteron, Testosteron und DHEA gebildet werden, kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Durch anhaltenden, oft über Jahre andauernden Stress, z. B. durch familiäre oder berufliche Konflikte, Zeitdruck, finanzielle Sorgen, aber auch durch Vernachlässigungs- und Gewalterfahrungen in der Kindheit (vgl. ACE-Studie) und traumatisierenden Erlebnissen werden die Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol in hohem Maße gebildet und verbraucht. Im weiteren Verlauf kann dies eine Erschöpfung der Hormonbildungskapazität der Nebenniere, eine sog. Nebennierenmüdigkeit, zur Folge haben. Verbunden ist dies dann häufig mit einer anhaltenden Erschöpfung, Tagesmüdigkeit, Muskelschwäche und Leistungstief, dem sog. Burn-out. Gleichzeitig stellt der Körper die Bildung von Schilddrüsenhormonen und Geschlechtshormonen zurück, um die Funktion der Nebenniere zu stabilisieren, so dass auch Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion oder aber ein vorzeitiger Beginn der Wechseljahre Folgen anhaltenden Stresses sein können.

In den mittleren Lebensjahren, der sog. Perimenopause bemerken Frauen oft psychische Veränderungen, die sich als Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Gereiztheit, Antriebsminderung, Gefühlen von Unwert und Überforderung bemerkbar machen oder entwickeln sogar das klinische Vollbild einer Depression oder Angsterkrankung. Oft gehen diese Veränderungen der Menopause, also der wirklich letzten Regelblutung, Jahre voraus. Ursache hierfür ist der frühe Abfall des Gelbkörperhormons, das sog. Progesteron, wodurch es zu einem relativen Übergewicht des anderen weiblichen Geschlechtshormons, dem Östrogen, im weiblichen Zyklus kommt. Verstärkte Regelblutungen, Größenzunahme der Brust mit zystischen Veränderungen und allgemeine Gewichtszunahme sind weitere Veränderungen, die Frauen in diesem Alter erleben.

Aufgrund dieser komplexen Wechselwirkungen und vielfachen Auswirkungen auf das psychische und körperliche Wohlbefinden berücksichtige ich dies in meinen differential-diagnostischen Überlegungen. Dabei kann neben den Veränderungen von Lebensgewohnheiten, Ernährungsumstellung, einer gezielten Mikronährstoff- und/oder naturheilkundlichen Therapie auch eine Therapie mit bioidentischen Hormonen, natürlich gewonnene Substanzen, die den körpereigenen Botenstoffen identisch sind, erforderlich werden. Dabei gilt für die mich der Grundsatz, „So viel wie nötig, so wenig wie möglich.“ Die 2017 publizierte E3N-Studie konnte deutlich zeigen, dass die Behandlung postmenopausaler Frauen mit niedrig dosiertem Östrogen alleine oder aber die Kombinationsbehandlung von Östrogen mit bioidentischem, mikronisierten Progesteron eindeutig nicht zu einer Erhöhung des Brustkrebsrisikos führt.

Daher biete ich in meiner Praxis neben den o.g. Therapieoptionen bei entsprechender Indikation auch eine bedarfsgerechte, individuell angepasste Hormonergänzungstherapie mit bioidentischen Hormonen an. Die Substitution erfolgt in Form von Kapseln (z. B. Rimkus-Methode) oder transdermal als Creme. Zunächst wird in einem ausführlichen Anamnese- und Informationsgespräch die Indikation geklärt. Danach wird der Hormonstatus durch Bestimmung der Hormone im Blut oder im Speichel überprüft. Erst dann findet die endgültige Therapieplanung und Bestellung der für Sie individuellen Rezeptur in einer dafür lizensierten Apotheke statt.

Gerne berate ich Sie in einem ausführlichen Gespräch über die skizzierten Möglichkeiten und stelle Ihnen individuelle Therapiepläne auf privatärztlicher Basis zusammen.
Konzept & Hosting: www.cre8ives.de